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Verein für offene Jugendarbeit e.V.

Vogtlandkreis Web Instagram Verein für offene Jugendarbeit e.V. Was sind eure zentralen Ziele und Werte als Organisation? Die Organisation vertritt die Interessen junger Menschen und orientiert sich an deren Lebenswelt. Sie fördert Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inklusion und handelt auf Grundlage eines humanistischen Weltbildes. Wertschätzung, Offenheit gegenüber kulturellen Einflüssen sowie das Verständnis für unterschiedliche Lebenslagen stehen im Mittelpunkt ihres Handelns. Wer gehört zu eurer Zielgruppe? – Junge Menschen– Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Was motiviert euch in eurer Arbeit? Warum tut ihr, was ihr tut? Die Organisation möchte junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung stärken und ihnen ermöglichen, ihre Interessen und Fähigkeiten zu entfalten. Ziel ist es, sie zu befähigen, verantwortungsvoll zu handeln, sich kritisch mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen und aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen. Was bietet ihr als Organisation? – Beratung, Begleitung und Unterstützung junger Menschen– Geschützte Lern- und Erfahrungsräume– Bedarfs- und lebensweltorientierte Angebote– Partizipations- und Mitgestaltungsmöglichkeiten Projekte Maik Friedrich (Vorsitzender/Leitung) 03765 12780 maik@jz-jam.de Dammsteinstr. 44 08468 Reichenbach/ V

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Initiative SPREUWEIZEN

Sachsen Web Instagram Initiative SPREUWEIZEN Was sind eure zentralen Ziele und Werte als Organisation? Spreuweizen stärkt die Medienkompetenz, indem kreative Formate wie Workshops im Unterricht,Seminarraum oder auf dem Podium angeboten werden, die Wissen über Journalismus, Politik und Medien vermitteln. Wer gehört zu eurer Zielgruppe? Jugendliche (ab der 7. Klasse) , Lehrkräfte, pädagogisches Fachpersonal und Eltern Was motiviert euch in eurer Arbeit? Warum tut ihr, was ihr tut? Im Medienzeitalter verbreiten sich Informationen sehr schnell. Mit der richtigen Unterstützung können junge Menschen jedoch den Überblick behalten Was bietet ihr als Organisation? – Verschiedene Workshopmodule thematisieren die Grundlagen des Journalismus.– Die Wirkungsweise sozialer Medien wird behandelt.– Influencing und die Macht künstlicher Intelligenz stehen im Fokus.– Die Teilnehmenden lernen, Lügen im Netz zu entlarven.– Sie üben, Fakten von Fälschungen und absichtlich irreführenden Informationen zu unterscheiden. Tom Waurig (GeFü); Marie (Konzeption der Angebote) 0351 44661722 marie@spreuweizen.de

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Jugendring Westsachsen e.V.

Zwickau Web Instagram Jugendring Westsachsen e.V. Was sind eure zentralen Ziele und Werte als Organisation? Der Jugendring Westsachsen e.V. fördert und entwickelt die Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Zwickau weiter. Er vertritt die Interessen junger Menschen und seiner Mitgliedsorganisationen und setzt sich für demokratische Beteiligung, Mitbestimmung und eine funktionierende Jugendhilfelandschaft ein. Werte wie Engagement, Vernetzung, Beteiligung und demokratisches Handeln prägen die Arbeit. Wer gehört zu eurer Zielgruppe? Kinder, Jugendliche und junge Menschen Mitgliedsorganisationen, Vereine und Initiativen Akteur*innen der Kinder- und Jugendarbeit Was motiviert euch in eurer Arbeit? Warum tut ihr, was ihr tut? Der Verein möchte die Interessen junger Menschen stärken und ihre Beteiligung an politischen und gesellschaftlichen Prozessen fördern. Durch Vernetzung, Beratung und Engagement soll die Jugendarbeit verbessert und weiterentwickelt werden. Was bietet ihr als Organisation? Interessenvertretung und jugendpolitische Arbeit Beratung und Unterstützung von Vereinen Vernetzung und Austausch Bildungsangebote und Schulungen (z. B. JULEICA) Träger des Flexiblen Jugendmanagements „FlexJuma“ Westsachsen Website JugendringWebsite FlexJumaLinktree Projekte Tim Heilmann (Leitender Koordinator); Lisa Heinrich (Koordinatorin) +4937527176520 kontakt@jugendring-westsachsen.de Friedrich-Engels-Straße 30/32 08058 Zwickau

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Digitales Chemnitz – Institut für Medienbildung

Stadt Chemnitz Web Instagram Digitales Chemnitz – Institut für Medienbildung Was sind eure zentralen Ziele und Werte als Organisation? Das Digitale Chemnitz – Institut für Medienbildung vermittelt digitale Kompetenzen für unterschiedliche Zielgruppen und fördert einen sicheren und reflektierten Umgang mit Technik und KI. Im Mittelpunkt stehen Verständlichkeit, Praxisnähe und Zugänglichkeit für alle, unabhängig von Vorkenntnissen. Ziel ist es, Menschen zu befähigen, digitale Technologien sinnvoll, sicher und selbstständig im Alltag, im Beruf und in der Bildung einzusetzen. Wer gehört zu eurer Zielgruppe? – Junge Menschen– Vereine und Initiativen– Freundeskreise, Schulklassen oder lose Zusammenschlüsse– Alle, die sich gegen Hass und Ausgrenzung engagieren wollen Was motiviert euch in eurer Arbeit? Warum tut ihr, was ihr tut? Die Organisation möchte Menschen Sicherheit im Umgang mit digitalen Technologien geben und sie befähigen, Chancen von Digitalisierung und KI aktiv zu nutzen. Durch praxisnahe Schulungen sollen Unsicherheiten abgebaut und digitale Teilhabe für alle ermöglicht werden. Was bietet ihr als Organisation? – Workshops und Schulungen zu KI, IT-Sicherheit und Office– Kurse zu Social Media und Online-Marketing– Angebote für Schulen und Medienbildung– Computer- und Smartphonekurse (auch für Senior*innen)– Onlinekurse und individuelle Beratung Projekte 0163 3116437 hallo@digitales-chemnitz.de Carolastraße 1, 09111 Chemnitz

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Partnerschaft für Demokratie Meißen

Meissen Web Instagram Partnerschaft für Demokratie Meißen Was sind eure zentralen Ziele und Werte als Organisation? Die Partnerschaft für Demokratie Meißen setzt sich aktiv für eine lebendige demokratische Kultur ein, in der Vielfalt, Mitbestimmung und Toleranz selbstverständlich sind. Sie tritt entschieden gegen Hass, Hetze und Ausgrenzung ein und stärkt insbesondere die Beteiligung junger Menschen an gesellschaftlichen Prozessen. Dabei prägen Offenheit, Respekt und Gleichberechtigung ihr Handeln, ebenso wie das Ziel, Engagement zu fördern und aktives Mitmachen zu ermöglichen. Wer gehört zu eurer Zielgruppe? – Junge Menschen– Vereine und Initiativen– Freundeskreise, Schulklassen oder lose Zusammenschlüsse– Alle, die sich gegen Hass und Ausgrenzung engagieren wollen Was motiviert euch in eurer Arbeit? Warum tut ihr, was ihr tut? Die Organisation möchte Demokratie erlebbar machen, Extremismus vorbeugen und die aktive Beteiligung aller Bürger*innen fördern. Junge Menschen sollen ihre Ideen einbringen und Projekte realisieren, die ein respektvolles, vielfältiges und demokratisches Miteinander stärken. Was bietet ihr als Organisation? – Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten– Beratung und Fördermöglichkeiten– Förderung von Mitbestimmung und Beteiligung– Begleitung von Initiativen gegen Hass, Hetze und Ausgrenzung– Möglichkeiten zur aktiven Jugendbeteiligung Projekte 03521 754 960 4 pfd@sopro-meissen.de Wiesengasse 1 01662 Meißen

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Interview mir Valentin Lippmann

Politik, Demokratie & Klimaschutz: Warum Engagement den Unterschied macht Politik, Demokratie & Klimaschutz: Warum Engagement den Unterschied macht Ein Interview mit Valentin Lippmann – Landtagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Parlamentarischer Geschäftsführer und stellvertretender Fraktionsvorsitzender – über seine politischen Anfänge, die Verantwortung im Sächsischen Landtag, die Herausforderungen demokratischer Aushandlungsprozesse und die zentrale Rolle gelebten Engagements für die Zukunft. Könnten Sie sich bitte kurz vorstellen? Mein Name ist Valentin Lippmann. Ich wurde 1991 in Dresden geboren, bin in der Neustadt aufgewachsen, wo ich bis heute wohne. Ich habe Politikwissenschaften studiert und 2015 den Masterstudiengang „Politik und Verfassung” an der TU Dresden abgeschlossen. Seit 2014 bin ich Mitglied des Sächsischen Landtags. In welcher Funktion sind Sie aktuell tätig? Ich bin Landtagsabgeordneter. Für die BÜNDNISGRÜNE Fraktion vertrete ich die Themen Innenpolitik, Justiz, Sport und Weinbau. Außerdem bin ich Parlamentarischer Geschäftsführer und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Das heißt, ich koordiniere die Arbeit meiner Fraktion im Parlament. Was hat Sie dazu bewogen, sich in diesem Bereich zu engagieren? Noch während der Schulzeit begann ich mich, bedingt durch meine Sorge um die Zukunft unseres Planeten und meiner Unzufriedenheit mit dem Schulsystem, politisch zu engagieren, und war Schulsprecher. Während dieser Zeit wurde ich auch Mitglied der Grünen Jugend und wenig später auch Parteimitglied bei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN. Welche konkreten Tätigkeiten umfasst Ihre Arbeit? In meiner Arbeit im Parlament beschäftige ich mich mit den verschiedensten Themen: von sächsischen Schulen, über Polizei und Feuerwehren bis hin zum Weinbau im Elbtal. Im Landtag beschließen wir Gesetze und stellen Anträge an die Staatsregierung, die diese umzusetzen hat. Zudem kontrollieren wir das konkrete Regierungshandeln. Ich sitze zudem in verschiedenen Ausschüssen, z.B. im Ausschuss für Inneres, Kommunales und Sport. In den Ausschüssen arbeiten wir ganz vertieft an Anträgen und Gesetzen, bevor wir diese dann im Plenum, das heißt in Anwesenheit aller Abgeordneten, beschließen. Wir Abgeordneten können auch die Regierung befragen, die uns dann innerhalb einer Frist antworten muss. Diese Anfragen werden veröffentlicht. Dadurch können wir frühzeitig auf Probleme hinweisen und die Öffentlichkeit dazu informieren. Zudem bin ich auch für die Bürger*innen im Land ansprechbar, weil ich als Abgeordneter die Interessen aller vertrete. Dazu habe ich zwei Regionalbüros in Sachsen, eines in Dresden und eines in Meißen, die für mich den Kontakt mit den Bürger*innen organisieren. Warum ist Ihre Arbeit insbesondere für Sachsen von Bedeutung? Als Mitglied des Landtages trage ich Verantwortung für die Landesgesetzgebung, z.B. im Bereich der Schulen, der Polizei und der Justiz. Wir beschließen außerdem den Landeshaushalt und entscheiden damit über das Budget der Regierung. In der Opposition ist besonders die Kontrolle der sächsischen Staatsregierung und Verwaltung eine wichtige Aufgabe für mich als Abgeordneter. Dazu können wir die Regierung befragen, auf Missstände hinweisen und alternative Vorschläge, z.B. zu Gesetzen, unterbreiten. Welche Herausforderungen begegnen Ihnen in Ihrem Tätigkeitsbereich? Politische Entscheidungen haben oftmals weitreichende Folgen und müssen langfristig gedacht werden. Um beispielsweise die Klimakrise zu bekämpfen, erscheinen die notwendigen Belastungen für viele kurzfristig als sehr extrem. Langfristig sind sie aber zwingend notwendig. Die Folgen der Klimakrise werden in ihrer vollen Härte vor allem die nachfolgenden Generationen betreffen. In der Politik geht es um genau solche Aushandlungsprozesse. Es müssen Kompromisse gefunden werden für komplexe Problemlagen. Hierfür gibt es oftmals keine einfachen und schnellen Lösungen. Der Weg dahin ist oft langwierig und sehr anstrengend, aber notwendig. Welche positiven Veränderungen konnten Sie durch Ihre Arbeit bewirken oder beobachten? In den letzten fünf Jahren, von 2019 bis 2024, waren wir BÜNDNISGRÜNEN Teil der Landesregierung und konnten dadurch viele wichtige Dinge beschließen. Zum Beispiel haben wir ein Transparenzgesetz beschlossen, wodurch die Bürger*innen ein Recht auf Einblick in staatliches Handeln bekommen und die Kennzeichnungspflicht für die Polizei im Einsatz eingeführt. Wir haben außerdem ein modernes Gleichstellungsgesetz beschlossen, dass Frauen bessere Teilhabe in der Verwaltung ermöglicht. Für den Klimaschutz haben wir in der vergangenen Regierung Geld für die Kommunen bereitgestellt, damit sie vor Ort Klimaschutzprojekte finanzieren können. Mit dem Klimafonds im Land haben wir aktiv Investitionen in klimafreundliche Technologien, wie z.B. Balkonkraftwerke, für Bürger*innen und Unternehmen unterstützt. Welche langfristigen Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Tätigkeit? Ich habe begonnen mich politisch zu engagieren, weil ich an die liberale Demokratie glaube und diese gegen ihre Feinde verteidigen will. Dies treibt mich noch immer um und ist für uns alle als Gesellschaft eine langfristige Aufgabe. Ich setze mich dafür ein, dass wir die Klimakrise aktiv bekämpfen und langfristig als Land klimaneutral werden. Welche Empfehlung würden Sie jungen Menschen oder Interessierten geben, die sich engagieren möchten? Wenn man etwas bewegen möchte, ist es am besten, sich mit anderen zusammenzuschließen, denn gemeinsam kann man mehr erreichen. Politische Arbeit und Engagement sind auch Teamarbeit. Darum empfehle ich jungen Menschen oder Interessierten, sich ein Thema zu suchen, für das sie brennen, und sich dann mit anderen zusammen zu engagieren, egal ob Partei, Verein oder Bürgerinitiative. Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen! Wie können Interessierte Ihr Projekt unterstützen oder weitere Informationen erhalten? Wer gern mehr über die Arbeit eines Landtagspolitikers erfahren möchte oder noch sonstige Fragen hat, kann sich gern an mich wenden. Die politische Arbeit kann man auch bei einem Besuch des Sächsischen Landtages kennenlernen. Hierfür kann man sich als Besuchergruppe anmelden und beispielsweise eine Landtagssitzung oder öffentliche Ausschussanhörung besuchen. Besuchergruppen können über meine beiden Regionalbüros organisiert werden. Kontaktmöglichkeiten: E-Mail: mail@valentinlippmann.de Website: valentinlippmann.de Instagram: @valippmann Regionalbüro Grüne Ecke Bischofsplatz 6 01097 Dresden E-Mail: regionalbuero-dresden@valentinlippmann.de Regionalbüro Meißen Leipziger Straße 4 01662 Meißen E-Mail: regionalburo-meissen@valentinlippmann.de weitere Interviews Interviews Interview mit Paul Groschinski Interview mit Marcelo – CAMBIO e.V. Interview mit Julien Deschamps Interview mit Janet Torres Lupp Interview mit Felix Völkel Interview mit C. Z. – Antirassismusberaterin aus Dresden Interview mit Kátia Oliveira Interview mir Valentin Lippmann Interview mit Oliver Gibtner-Weidlich Interview mit Georg Salditt Interview mit Sophia Philipp Interview mit Nilsson Samuelsson

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Interview mit Oliver Gibtner-Weidlich

Kultur, Digitalisierung und Engagement: Warum kulturelle Bildung heute wichtiger denn je ist Kultur, Digitalisierung und Engagement: Warum kulturelle Bildung heute wichtiger denn je ist Ein Interview mit Oliver Gibtner-Weidlich – Projektmanager, Digitalisierungsexperte und Vorstand der LKJ Sachsen – über politische Herausforderungen, kulturelle Teilhabe, digitale Inklusion für Jung und Alt und die Bedeutung kultureller Bildung als demokratisches Fundament in Sachsen. Welche beruflichen Rollen hast du derzeit inne?Hauptberuflich bin ich Geschäftsführer des Forums für Kultur und Bildung, einer Bildungsorganisation mit Sitz in Sachsen, die Projekte für verschiedene Zielgruppen umsetzt – von Kindern über Berufstätige bis hin zu Senior*innen. Zusätzlich berate ich Kulturorganisationen, insbesondere in Fragen der Digitalisierung. Dabei geht es nicht darum, inhaltlich reinzureden, sondern Strukturen und Prozesse so zu gestalten, dass sie auch mit knappen Ressourcen zukunftsfähig sind. Was hat dich dazu bewogen, dich im Bereich kulturelle Bildung und Projektmanagement zu engagieren? Wie bist du dorthin gekommen?Ich habe mich schon als Kind und Jugendlicher sehr für Kunst und Kultur begeistert. Ich habe Theaterstücke inszeniert und mich auch um die Organisation gekümmert. Ich bin damals sogar zum Kulturamt gegangen, um für unsere Projekte Fördermittel zu beantragen – mit 16 Jahren, ganz ohne Anleitung. Das hat irgendwie funktioniert, und dieses Erfolgserlebnis hat mich geprägt. Später habe ich gemerkt, wie viel Potenzial in Bildung und insbesondere in kultureller Bildung steckt, das jedoch nicht ausreichend genutzt wird – gerade auch im Bereich der Digitalisierung. Das hat mich dazu bewegt, sowohl hauptberuflich als auch ehrenamtlich in diesem Feld tätig zu sein. Was sind typische Herausforderungen für kulturelle Bildung bei der digitalen Transformation?Die Herausforderungen sind vielfältig. Oft hängt es davon ab, ob eine Einrichtung kommunal angebunden ist – dann gibt es viele bürokratische Hürden. Zum Beispiel haben viele städtische Museen keine eigene Website, sondern sind in Unterseiten der Stadt-Webseite eingebettet, was ihre digitale Sichtbarkeit stark einschränkt. Dazu kommt, dass viele Akteur*innen zwar fachlich stark sind, aber wenig digitales Know-how mitbringen. Diese Lücke versuche ich zu schließen. Was ist deine Aufgabe im Vorstand der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ)?Ich bin seit vielen Jahren im Vorstand der LKJ Sachsen. Meine Rolle dort ist vor allem im Bereich der politischen Interessenvertretung und Lobbyarbeit angesiedelt. Wir versuchen, kulturelle Bildung stärker ins Bewusstsein von Gesellschaft und Politik zu rücken – besonders in Zeiten, in denen Kürzungen drohen. Kulturarbeit wird oft als selbstverständlich angenommen, weil viele sie mit großer intrinsischer Motivation leisten. Das macht sie aber gleichzeitig sehr verletzlich gegenüber Einsparungen. Wie sehen junge Menschen kulturelle Bildung? Gibt es bestimmte Interessen oder Trends?Das ist sehr unterschiedlich. Klar ist, dass wir ein großes Stadt-Land-Gefälle haben. In Leipzig oder Dresden ist das Interesse groß, aber gerade im ländlichen Raum ist kulturelles Engagement oft schwieriger. Dort ist es aber besonders wichtig. Ein weiteres Problem ist, dass sich Engagement viele erst einmal leisten können müssen. FSJ-Stellen sind zum Beispiel zwar vergütet, aber in einem so geringen Maße, dass oftmals eine weitere Unterstützung durch die Eltern notwendig ist. Welche Maßnahmen gibt es, um mehr Teilhabe zu ermöglichen?Eine wichtige Neuerung ist, dass FSJ-Stellen auch in Teilzeit möglich sind. So können die Freiwilligen zusätzlich arbeiten und sich den Freiwilligendienst eher leisten. Außerdem versuchen wir, mehr Aufklärungsarbeit zu leisten, etwa dass ein FSJ auch mit Realschulabschluss möglich ist. Leider ist die Zahl der Plätze nach wie vor begrenzt. Welche Rolle spielen digitale Angebote und Medienkompetenz in deiner Arbeit?Eine sehr große. Es geht dabei weniger um technische Schulungen als um kreative, niedrigschwellige Projekte, die nebenbei Medienkompetenz fördern. Wenn Jugendliche z. B. lernen, wie sie ein Skatevideo schneiden, verstehen sie gleichzeitig, wie Medien manipulativ funktionieren können. Auch Erwachsenenbildung spielt hier eine Rolle – etwa durch Fortbildungen für Sportvereine zur Bekämpfung von Hate Speech. Welche Rolle spielt digitale Teilhabe – auch für ältere Menschen?Digitale Teilhabe wird oft auf junge Menschen reduziert, aber auch Senior*innen nutzen Smartphones und digitale Medien. Gerade für ältere Menschen können digitale Angebote soziale Teilhabe ermöglichen. Es geht nicht darum, alles „hip“ zu machen, sondern funktionale Vorteile zu schaffen – etwa durch niedrigschwellige Informationsangebote oder digitale Beteiligungsmöglichkeiten. Auch für diese Zielgruppe gilt: Digitalisierung muss mitgedacht werden. Warum ist diese Arbeit gerade in Sachsen so wichtig?Weil die politische Lage in Sachsen angespannt ist und sich zunehmend radikalisiert. Kulturelle Bildung ist ein Mittel der Demokratieförderung – und je mehr Strukturen wegfallen, desto mehr Raum bekommen extremistische Kräfte. Gerade in den 1990er Jahren haben wir gesehen, was passiert, wenn Jugendclubs schließen: Rechte Gruppen springen ein. Umso wichtiger ist es, dass wir Strukturen stärken und öffentlich sichtbar machen, was kulturelle Bildung leistet. Was ist aktuell die größte Herausforderung deiner Arbeit?Ganz klar: die Finanzierungslage. Es geht dabei weniger um Kürzungen als um fehlende Planungssicherheit. Besonders problematisch ist, dass der Haushalt in Sachsen oft nicht rechtzeitig beschlossen wird. Das führt zu Förderlücken, die sich kleine Organisationen schlicht nicht leisten können. Hinzu kommt, dass Förderentscheidungen auf kommunaler Ebene manchmal von rechtsextremen Akteur*innen beeinflusst werden – das gefährdet unsere Arbeit massiv. Gab es für dich besonders positive Erlebnisse, die dich motivieren?Ja, viele! Einmal hat ein Lehrer in einem Workshop seinen Schüler in einem Video erkannt, der sich sonst im Unterricht nie meldet. Er war völlig überrascht, wie aktiv der Junge im Projekt war. Oder eine Schülerin, die sich nach einem unserer Projekte langfristig sozial engagiert hat. Auch ein ehemaliger junger Häftling, dessen Kunstwerk in einem Wettbewerb ausgezeichnet wurde, bleibt mir besonders in Erinnerung. Das zeigt, wie sehr kulturelle Bildung wirken kann – auch in Extremsituationen. Wie erlebst du die Unterstützung durch zivilgesellschaftliche Akteur*innen?Sehr positiv. Gerade in ländlichen Regionen begegnen uns viele Menschen mit Offenheit und Hilfsbereitschaft. Die Netzwerke sind oft eng und gut vernetzt. Aber natürlich gibt es auch Hürden – wie Bürokratie – die Engagement erschweren. Trotzdem erlebe ich viel Bereitschaft, sich einzubringen. Das ist viel wert und ein wichtiger Motor für Engagement. Was würdest du jungen Menschen empfehlen, die sich engagieren wollen?Einfach loslegen! Sucht euch Leute, die ähnliche Interessen haben, oder schließt euch bestehenden Strukturen an. Man muss nicht alles alleine machen. Es gibt viele Anlaufstellen, gerade in Jugendämtern, die vermitteln können. Wichtig ist, sich klarzumachen: Wir alle sind dafür verantwortlich, wie unsere Gesellschaft aussieht. Wer

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Koordinierungsstelle Medienbildung

Dresden Web Instagram Koordinierungsstelle Medienbildung Was sind eure zentralen Ziele und Werte als Organisation? Die Koordinierungsstelle Medienbildung (KSM) unterstützt die Netzwerkbildung in der Medienbildungslandschaft Sachsens. Sie macht die medienpädagogischen Angebote in Sachsen sichtbar, vernetzt außerschulische Akteur*innen, berät die sächsische Bevölkerung und weist auf wichtige Informationen im Bereich Medienbildung hin. Zur Arbeit der Koordinierungsstelle gehören zudem: Die Pflege des Onlineportals mit Neuigkeiten sowie Informationen zu Medienbildungsthemen, die Veröffentlichung von Förderprogrammen, eines Newsletters und Veranstaltungen. Die KSM koordiniert neben dem Onlineportal zielgruppenspezifische Vernetzungstreffen, entwickelt Bildungsmaterialien und organisiert einen jährlich stattfindenden Fachtag. Wer gehört zu eurer Zielgruppe? Alle Bürger*innen in Sachsen und insbesondere Netzwerkpartner*innen, auch bundesweit. Was motiviert euch in eurer Arbeit? Warum tut ihr, was ihr tut? Unser Ziel ist es, Akteur*innen der sächsischen außerschulischen Medienbildung zu vernetzen und einen regelmäßigen Austausch zwischen den Bildungsbereichen zu fördern. Es geht nicht allein, wir brauchen einander. Die vielen Kooperationen motivieren uns enorm. Wir entwickeln die Medienbildung im außerschulischen Bereich weiter und machen Aktivitäten in allen Bildungsbereichen sichtbar. Zudem unterstützen wir die Medienkompetenzförderung der sächsischen Bevölkerung. Was sucht ihr als Organisation? Kooperationen, Netzwerke, Partner*innen für die außerschulische medienpädagogische Arbeit Zu welchen Themen sucht ihr gezielt nach Kooperationen? Vielfältig, es sollte einen Bezug zur Medienbildung geben – Für das Jahr 2026 besonders interessant: Elternarbeit, Big Tech, Datensouveränität, Qualitätskriterien Was bietet ihr als Organisation? Netzwerkarbeit, analoge und digitale Räume für Austausch und Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Beratung zu Medienbildungsthemen z.B. in Familie, Verweisberatung, Bildungsmaterialien, Entwicklung von Qualitätskriterien für die medienpädagogische Arbeit Habt ihr bestimmte Anforderungen oder Wünsche an Kooperationspartner? Verlässlichkeit und fachliche Kompetenz Projekte Janet Torres Lupp, Kirsten Mascher, Hannah Kern 035121296865 info@ksm-sachsen.de Kraftwerk Mitte 3, 01067 Dresden

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Kinder- und Jugendhaus Pat’s Colour Box

Dresden Web Instagram Kinder- und Jugendhaus Pat’s Colour Box Was sind eure zentralen Ziele und Werte als Organisation? Der Träger setzt sich für die Förderung von Erziehung, Bildung, Kunst, Kultur und Sport sowie der Kinder- und Jugendhilfe ein. Diese Zwecke werden insbesondere verwirklicht durch musische, spielpädagogische, sportliche und sonstige kulturelle Angebote, Kurse und Veranstaltungen. Wer gehört zu eurer Zielgruppe? Kinder und Jugendliche von 6 bis 21 Jahren Was motiviert euch in eurer Arbeit? Warum tut ihr, was ihr tut? Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist für uns nicht nur ein Beruf, sondern eine echte Herzensangelegenheit. Als Sozialpädagoge/in im Kinder- und Jugendhaus sehen wir die einmalige Chance, einen positiven Unterschied im Leben junger Menschen zu bewirken. Wir sind davon überzeugt, dass jedes Kind und jeder Jugendliche einzigartige Talente und Potenziale besitzt. Unsere Motivation ist es, einen sicheren, inspirierenden und wertschätzenden Raum zu schaffen, in dem sie diese entdecken und entwickeln können. Wir möchten sie dabei unterstützen Soziale Kompetenzen zu stärken, Selbstvertrauen aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und Gemeinschaft aktiv zu erleben. Was sucht ihr als Organisation? Kinder und Jugendliche, die Lust haben, sich aktiv mit dem Thema Demokratie auseinanderzusetzen! Was bietet ihr als Organisation? Meinungen austauschen, zuhören, Kompromisse finden und gemeinsam Entscheidungen treffen, die uns alle betreffen. 0351 3105213 patscolourbox@unternehmen-kultur.de Händelallee 23, 01309 Dresden

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HechtRadio

Dresden Web Instagram HechtRadio Was sind eure zentralen Ziele und Werte als Organisation? HechtRadio ist das lokale Radioprojekt aus der Dresdner Neustadt – gemacht für alle, die sich für ihr Viertel interessieren. Wir bringen aktuelle Themen, spannende Interviews und tiefgründige Einblicke aus der Neustadt direkt zu euch. Dazu gibt’s einen abwechslungsreichen Mix aus Musik – von bekannten Hits bis zu lokalen Künstler:innen. Unsere Sendungen erscheinen auf allen Podcast-Plattformen und wir sind aktiv auf Social Media vertreten. Wer gehört zu eurer Zielgruppe? Mit HechtRadio wollen wir Menschen aller Altersklassen ansprechen, die sich für lokale Themen aus der Dresdner Neustadt interessieren. Besonders Hörer:innen, die Lust auf tiefgründige Informationen, spannende Interviews und echte Geschichten aus ihrem Viertel haben. Was motiviert euch in eurer Arbeit? Warum tut ihr, was ihr tut? Wir machen HechtRadio, weil wir für unabhängigen, regionalen Journalismus stehen. Statt viele oberflächliche Infos über große Gebiete zu liefern, möchten wir in der Dresdner Neustadt genauer hinschauen – mit tiefgründigen Berichten und lokalen Themen. Was sucht ihr als Organisation? – Sichtbarkeit und Präsenz– lokale Kooperationen Was bietet ihr als Organisation? – Wir bieten als Lokalradio eine hohe lokale Sichtbarkeit– Regionaler Journalismus hechtradio@gmail.com Dresden Neustadt

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